21
Jan
09

Logging Impossible!


In dieser Situation befanden sich bestimmt schon einige Cacher:

Frohen Mutes auf Dosenjagd kommt man ans Versteck spaziert. Doch die Dose ist nicht erreichbar.

In diesem konkreten Fall handelt es sich um einen von Fikkis Caches. Die Dose befindet sich,

durch einen Magnet gehalten, in einem hohlen Metall-Pfahl.

Da sie dem Vorfinder aus der Hand gerutscht ist, kann man sie mit der Hand nicht mehr greifen,

denn sie befindet sich jetzt 50cm tief in dem Pfahl.  Natürlich hat man auch nicht immer das passende Werkzeug am Mann.

So kann man nun die Dose betrachten, aber seinen eigenen Namen nicht im Logbuch verewigen.

Jetzt die Frage an Euch: 

 

Wie behandelt man ein Online-Log, welches sich auf die bloße Ansicht der Dose beruft?

 

 

Fikki selbst sieht das eigentlich ganz pragmatisch – Wir sind Geocacher und keine Rätselrater, oder Sightseer.

Ein gefundener Tradi-Cache wird durch die Unterschrift im Logbuch besiegelt.

Und wenn der bloße Anblick einer Dose schon zum loggen reichen soll, kann man ja gleich Konfluenzpunkte fotografieren .

 

Jetzt lehnt sich der Fikki entspannt zurück, und erwartet gespannt Eure geschätzte Meinung.

Fikki entspannt...


16 Responses to “Logging Impossible!”


  1. 1 AndiOlli
    21/01/2009 um 17:29

    Also ich sehe das genauso. Ohne Eintrag ins Logbuch wird auch kein Found online geloggt. Ist mir in einer ähnlichen Situation ebenso ergangen, nur das dort innerhalb von 2 Wochen 3 mal die Dose in den Zaunpfahl fallen gelassen wurden. Der Cache war zum Glück nicht so weit weg. Jetzt hab ich zum Glück das Lidl-Hebewerkzeug, mit diesem lassen sich solche Dosen wieder heben, zumindestens wenn sie magnetisch und nicht allzu tief gefallen ist.

    Liebe Grüße, Andi

  2. 2 Atti
    21/01/2009 um 17:30

    Wenn ich sowas logge, dann mit einer Note oder einem DNF, auf gar keinen Fall mit einem Found.

  3. 21/01/2009 um 19:23

    Weder DNF noch Found – der Cache braucht Wartung, also NM.

  4. 21/01/2009 um 20:49

    Ich schließe mich dem mo-cacher an und lösche solche Logs. Zumal dies ausdrücklich in allen meinen Listings steht.

    In dem beschrieben Fall: Woher will sich der Cacher anmaßen zu wissen, dass dieser Cache nicht so beabsichtigt ist? Es gibt nun mal Caches, wo gerade diese Situtation Bestandteil der Cacheidee ist. Z.B. soll man den Pfahl mit Wasser füllen…

    Ich persönliche würde eine note logen „gesehen, aber nicht in der lage dran zukommen“ und im Fall, dass der Cache nun wirklich nicht der Cachebeschreibung betrifft (wenn dort auf die korrekte Befestigung hingeweisen wird), dann gibt’s halt ne NM-Note.

  5. 21/01/2009 um 21:36

    Ich würde ein Beweisfoto machen, wie der Cache momentan liegt. Danach eine freundliche Mail an den Owner und nachgefragt, ob als Found loggen dennoch in Ordnung geht. Wenn nicht, dann eher Need Maintenance loggen. Nur so erhält der Owner auch die wirkliche Gewissheit: Da muss ich jetzt mal hin und eine Wartung vornehmen.
    Es soll allerdings auch Owner geben, die generell alle Logs löschen, die kein Found sind. Aber diesen Cachern ist meiner Ansicht nach sowieso nicht mehr zu helfen.

  6. 6 Hoschi23
    22/01/2009 um 00:36

    Ich sehe das anders! Wenn die Dose sich tatsächlich in einer unloggbaren Position befindet, die so nicht vom Owner beabsichtigt war (kann man ja der D-Wertung entnehmen), spricht für mich nichts dagegen, die Dose online zu loggen. Natürlich sollte man dem Owner eine Meldung über den Zustand zukommen lassen. Weiterhin verstehe ich auch nicht, warum einige Owner ihre Logbücher so akribisch mit den Online-Einträgen abgleichen und überschüssige Logs löschen.

    Liebe Mitspieler,
    beim Geocachen geht es um Natur, Rätsel, Abenteuer und so viel mehr. Das ganze Hobby ist so gigantisch facettenreich, da muss man doch nicht erbsenzählenderweise Logs löschen, nur weil ein kleiner Namenseintrag fehlt. Wer gerne die Dose im oben beschriebenen Fall für sich persönlich als gefunden ansieht, der soll das doch auch so loggen können. Nicht zuletzt ist auch nur der ungeschickte Vorlogger Schuld an der fehlenden Möglichkeit, den Namen auf das Papier setzen zu können. Lasst doch jeden seine Statistik eigenverantwortlich führen, so dass man selbst darüber entscheiden kann, ob man persönlich einen Cache als gefunden empfindet oder nicht. Wir fragen ja auch nicht danach, ob der Hint benutzt wurde oder jemand angerufen wurde. Das bleibt auch jedem selbst überlassen.

    Es kommt zudem auch immer auf die Situation an:
    Ich hab mal einen Cachebehälter berühren, aufgrund anwesender Muggel aber nicht loggen können. Den hab ich auch online nicht geloggt. In einer anderen Situation hab ich meinen Stift vergessen. Zum Loggen hab ich einen Fingerabdruck mit Erde in das Logbuch gedrückt. Das sah aber nur schmutzig aus. Womöglich hat der nachfolgende Logger einfach drübergeschrieben. Trotzdem taucht dieser Cache als „gefunden“ in meiner Statistik auf, auch wenn mein Name nicht im echten Logbuch steht. Eben weil ich für mich persönlich das Gefühl habe, diesen Cache gefunden zu haben. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn der Owner mein Log eines Tages löschen würde.

    Glück auf,
    Hoschi23

    PS: Fragwürdiger finde ich Logs wie „… tatsächlich gemuggelt. Dank dem Owner für die Logerlaubnis…“

  7. 7 geoforn
    22/01/2009 um 13:28

    Ich würde da eher die harte Schiene fahren. Warum? Weil es ja dann zum Beispiel bei manchen T5-ern reichen würde, nah dran gewesen zu sein. In Köln gibt es zum Beispiel einen Tauchcache. Reicht es dann nicht, einmal ohne Lungenautomat dran vorbei zu tauchen, weil ich mir keine Tauchausrüstung geholt habe? Sicher, bei T5-ern wird besondere Ausrüstung erwartet, aber auch bei einem T1 kann es sein, dass man eine Pinzette benötigt. Wenn ich keine dabei habe, versuche ich zu improvisieren oder komme nochmal wieder. Den Fingerabdruck von Hoschi würde ich akzeptieren, wenn er das im Online-Log explizit erwähnt, da er in diesem Fall gut improvisiert hat und immerhin eine Spur im Logbuich hinterlassen hat. Es sind ja auch nicht immer alle Einträge deutlich zu lesen😉.

  8. 22/01/2009 um 17:59

    Ich würde ebenfalls eine Notiz schreiben (schon einmal gemacht).
    Den Fund allerdings nicht loggen.*

    Gruß, Martina

    * aber durchaus etwas ärgern (-;

  9. 9 Aeon
    23/01/2009 um 00:11

    @ Hoschi23:
    Du schreibst:
    „beim Geocachen geht es um Natur, Rätsel, Abenteuer und so viel mehr.“ Auf der Homepage von Groundspeak ist dagegen lesen: „Geocaching … is a worldwide game of hiding and seeking treasure.“ D.h. es geht nicht in erster Linie um Natur, Rätsel, Abenteuer usw. sondern um das Verstecken und Suchen von „Schätzen“. Der Sinn sollte nicht verdreht werden.
    Des weiteren ist zu lesen: „7. Sign the logbook and return the geocache to its original location.“ D.h. zum erfolgreichen Online-Loggen eines Caches bei Geocaching.com gehört der Eintrag in das Logbuch als Beweis.

    Du schreibst weiter:
    „Das ganze Hobby ist so gigantisch facettenreich, da muss man doch nicht erbsenzählenderweise Logs löschen, nur weil ein kleiner Namenseintrag fehlt.“
    Meine Devise lautet: Jeder soll das Spiel so spielen wie er es möchte. Dies gilt allerdings auch für Owner, die einen Logeintrag löschen, wenn der Beweis nicht schwarz auf weiß erbracht wurde. Regeln sind Regeln und wer auf Einhaltung derselben bedacht ist, darf nicht als Spielverderber hingestellt werden.

    Gruß
    Andreas (aka Aeon)

  10. 25/01/2009 um 18:08

    Genau das ist mir auch schon passiert als Quasi-Finder und ich hab erst mal den Owner angeschrieben, daß er vermutlich warten muß. Der hat mir bestätigt, daß die Dose dort nicht hingehört und hat mir von sich aus Logfreigabe erteilt. Es ist bei solchen grenzwertigen Situationen m.E. immer Auslegungssache und kommt auf den Owner drauf an sowie was mit dem Cache erreicht werden soll. So handhabe ich das auch bei meinen eigenen Caches.

    Eine peinliche Geschichte ist uns in Luxemburg passiert: Wir hatten den Cache unter einer Brücke geborgen, wollten sie zum Loggen öffnen und dann ist die Dose ins Wasser gefallen. Schussel! Tja, zählt der Log nun oder nicht (unabhängig davon, daß der Owner sich bestimmt „freut“)? Immerhin konnte sie ein Stück stromabwärts gefischt werden und damit war die Sachlage klar …

  11. 28/01/2009 um 12:27

    Vielen, lieben Dank für die interessanten Kommentare.
    Das Lesen war sehr informativ.

    Fikki beruft sich auch auf die Spelregeln des „Veranstalters“.

    „Ein gefundener Tradi-Cache wird durch die Unterschrift im Logbuch besiegelt.

    Und wenn der bloße Anblick einer Dose schon zum loggen reichen soll, kann man ja gleich Konfluenzpunkte fotografieren ;)“

    Lieben Gruß,

    Fikki

  12. 12 Hoschi23
    28/01/2009 um 18:33

    Lieber Fikki,

    ich muss nochmal Öl ins Feuer gießen. Deine Entscheidung ist richtig im Sinne der Spielregeln. Aber wenn wir in dieser Situation die Regel „… wird durch die Unterschrift im Logbuch besiegelt.“ heranziehen, wie kannst Du dann Found-Einträge dieser Art verantworten?

    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=bd38b95a-c9e7-43ec-84af-c6408b80183e

    Hier erfolgte auch kein Eintrag im Logbuch. Es wurde nicht einmal eine Dose gesichtet. Muss man den Eintrag dann nicht auch löschen??

    Jetzt bin ich zu dieser Gretchenfrage auf weitere Kommentare der Community gespannt…

    Glück auf,
    Hoschi23

  13. 28/01/2009 um 18:54

    Hallo Hoschi23,

    so gretchenmäßig finde ich Deine Frage gar nicht und möchte auf meinen ersten Beitrag verweisen:
    „Meine Devise lautet: Jeder soll das Spiel so spielen wie er es möchte.“
    Ich sehe keinen Widerspruch darin, verschwundene Caches selbst nicht zu loggen, hingegen andere Cacher, eigene verschwundene Caches loggen zu lassen. Eben jeder wie er möchte. Inkonsequent??? Für mich nicht.

    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Cachen und Cachen lassen.
    Andreas (aka Aeon)

  14. 14 Hoschi23
    28/01/2009 um 19:13

    „Eben jeder wie er möchte.“ Dieser Meinung bin ich doch auch!!!

    Aber hab ich denn Fikkis Frage falsch verstanden???? Er fragt doch, wie er sich als OWNER zu verhalten hat, oder etwa nicht? Somit bin ich davon ausgegangen, dass er die Found-Logs im entsprechenden Fall (herabgefallene Dose) löscht, in anderen Fällen (gemuggelte Dose) bestehen lässt. Das wäre schon inkonsequent….

  15. 28/01/2009 um 20:42

    Das ist schon richtig, Hoschi23.

    Fikki wollte wissen, wie er sich als Owner verhalten soll.

    Da Fikki natürlich ein von Grund auf wohlwollendes Wesen hat, konnte der Fikki bei dem genannten Log-Eintrag nicht Nein sagen. Deshalb wurde die Frage ja hier gestellt, damit der Fikki seine Meinung mit der, der Mitcacher vergleichen kann.

    Fikki zieht für sich das Fazit, daß am Besten in der Cachebeschreibung darauf hingewiesen wird, damit man garnicht erst in die Bedruille gerät.

    An dem Tag, an dem Fikki diesen “Artikel” verfasste, hatte er von drei Cachern solche Fälle dargelegt bekommen, und das gab dann die Motivation dafür.

    Fikki hat die Logs der herabgerutschten Dose auch nicht gelöscht, somit ist es nicht ganz inkonsequent.

  16. 16 Doctor Paul
    29/01/2009 um 14:39

    Wenn ich meinen Log-Sticker nicht ins Logbuch kleben kann, suche ich eine Möglichkeit es doch zu tun.
    Da ich nur Caches suche, die mindestens D4 oder T4 sind, gehört das Loggen einfach dazu.

    Online wird erst geloggt nachdem vorort geloggt wurde.


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