27
Nov
08

Ich packe meine Tasche und nehme mit:


KäschTäsch

Geocachen nur mit einem Kuli und einem GPSr?  Natürlich funktioniert das.

Aber im Laufe einer Cacherkarriere kommt der enthusiastische Cache-Freund in die ein oder andere Situation, in der es eines Hilfsmittels bedarf.

Diese Hilfsmittel erleichtern den Cacheralltag, füllen die “Käsch-Täsch”, und leeren den Geldbeutel.

Obwohl dies wohl schon der 500ste Artikel über die individuelle Cacheausrüstung ist, kommt der Fikki nicht drumherum auch seinen süssen Senf dazu zu geben. Ausserdem interessieren ihn natürlich eure Ergänzungen.

Ganz vorne auf der Liste steht natürlich die 

 

1. Cache-Tasche

Bei der Tasche ist es Fikki am wichtigsten, daß alle Ausrüstungsgegenstände gut erreichbar, dabei aber sicher verstaut sind.

Nach einigem herumprobieren verlässt sich der Fikki nun auf die hervorragenden Maxpedition-Taschen.

Diese sind aufwändig verarbeitet und modular erweiterbar.

 

2. Taschenlampe

 

Jedem Cacher ist bewusst, daß Licht ein ausgezeichneter Helfer ist..

Fikki empfiehlt

a:  eine Kopflampe für die Momente in denen man keine Hand mehr frei hat, oder des nächtens durch den Wald streift und Reflektoren erspähen muss.

b: eine kleine Stromsparende LED Handlampe die man immer einschalten kann, ohne Angst zu haben, daß die Akkus nicht durchhalten.

c: eine High-Power LED oder HMI Lampe, wenn’s mal etwas mehr sein darf.

 

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3. Spiegel

Sei es ein Handspiegel, oder besser noch ein Teleskop-Spiegel – er erleichtert das Leben ungemein.

Unter Bänke schauen, Muggel beobachten, Spiegelschrift entziffern, schauen ob der Brombeerstrauch arge Kratzer im Gsicht hinterlassen hat, e.t.c..

Die Einsatzmöglichkeiten sind unbegrenzt.

 

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4. Handschuhe

Handschuhe braucht man nicht nur um sich vor etwaiger Kälte zu schützen.

In der Stadt sollte man auf jeden Fall einen Satz OP-Handschuhe mit sich führen – Stadtcacher wissen warum und der Rest kann es sich denken.

In Lostplaces, oder im Wald schaden auch ein paar robustere Handschützer nicht.

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5. Messer

Multitool, Schweizer Messer, Machete… auch in diesem Bereich betritt man das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das einzige, was der Fikki bis jetzt wirklich benötigte, war eine simple Klinge zum anspitzen, puhlen, stochern, schneiden,….


 

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6. Fotoapparat

Natürlich kann man damit ganz toll vermooste Tupperdosen fotografieren, wichtiger ist er dem Fikki jedoch bei aufwändigeren Multis zum Abfotografieren der Stationen. Das hat dem Fikki schon den ein oder anderen Marsch zurück zur letzten Station erspart.


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7. Ersatzlogbücher

Da Geocaching ein “Gemeinschafts-Spiel” ist, sollte man ein volles, feuchtes Micro-Logbuch nicht einfach anprangern, sondern dieses durch ein eigens mitgebrachtes Logbuch ergänzen, oder es ersetzen und dem Owner das alte zukommen lassen.

 

8. Stift

Natürlich sollte der “Stift” viel weiter oben auf der Liste erscheinen, tut er aber nicht, da man sich immer irgendwie helfen kann – und sei es durch ankokeln eines Holzstückchens, um Kohle zu erzeugen.

Als Stift empfiehlt der Fikki einen Permanent-Fineliner. Der schreibt im Regen, und hat eine so feine Spitze, daß sich sogar problemlos Nano-Logbücher signieren lassen. Der König unter den Kugelschreibern für den Outdoorbereich ist natürlich der Fisher-Space-Pen

 

9. Funkgerät

Ein PMR Funkgerät, eingeschaltet auf Kanal Zwei, hat sich inzwischen immer mehr in der Cacherszene durchgesetzt. Sehr praktisch wenn man auf andere Cacheteams trifft.

 

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10. Recherche – Tools

Ein weites Feld.  Soweit vorhanden ist natürlich ein iPhone das perfekte Caching-Tool. 

Kleine Progrämmchen, die Buchstabenwerte errechnen, Morsecode übersetzen, Braille lesbar machen, Binärcodes umrechnen, Barcodes dechiffrieren, rot13 übersetzen…… die Liste ist unendlich, gibt es zu hauf.

Analog kann man sich diverse Tabellen ausdrucken und laminieren, aber wer weiss schon vorher, was einen da draussen erwartet?

 

11. Kleinkram

Pinzette, Pflaster, Einweg-Regenponcho, Streichhölzer, UV-Lampe, Swag, Zählwerk, Notitzblock, Fernglas, Signalpfeife, Teleskopmagnet, Schnur, Ersatzakkus, Lupe, Mülltüte…

Fehlt noch was? Punkt 11 lässt sich wohl unendlich erweitern…

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9 Responses to “Ich packe meine Tasche und nehme mit:”


  1. 27/11/2008 um 15:20

    Eine sehr umfangreiche und hilfreiche Liste, die der Fikki hier erstellt hat.
    Dem können wir lediglich hinzufügen, dass wir gerne auch noch einen kleinen Snack für zwischendurch mitführen. Sehr dienlich bei stage-reichen Multis in der schönen Natur, wenn kein Café weit und breit zu sehen ist. Insbesondere Frau Schultze kann bei aufkommenden Hungergefühlen ein wenig gereizt reagieren. :-)
    Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass vor allem die Stirnlampe den Fikki ausnehmend gut kleidet.

    Zu guter Letzt sei der Fikki noch herzlichst gegrüßt von den Schlemmercachern!

  2. 27/11/2008 um 18:54

    Na klar!!! Wie konnte der Fikki nur den Proviant vergessen.
    So oft stand Fikki schon mit knurrendem Magen vor einem Hasengrill.

    Vielen Dank für einen Hinweis, den der Fikki sich wirklich mal hinter die Ohren schreiben sollte.

    Liebsten Gruß, und danke für die Blumen,

    Fikki

  3. 28/11/2008 um 16:48

    Wie schon die belgischen Detektive aus dem Schwabenland gesagt haben: die Verpflegung fehlt. Das liegt vielleicht daran, dass der Fikki kein Krümmelmonster ist und nicht so auf Kekse steht ;)

    Und ich bin sehr froh, dass der Fikki nicht auf dem Messer-Bild ist. Entweder hätte ich jetzt Angst oder müsste auf die Schnelle am Freitag Abend einen Abschiedskranz organisiseren…

  4. 28/11/2008 um 21:56

    Boah! Fikki nimmt zum Cachen eine Leica mit. Eine V-Lux 1, wenn ich mich nicht irre. Wie dekadent! ;-)

  5. 29/11/2008 um 00:02

    @ Lilly: Du hast den Fikki genau richtig eingeschätzt. Und das Messer benutzt der Fikki natürlich nicht selber.

    @ Oschn:Das ist doch nicht dekadent. Es ist praktisch, da dem Fikki die Hasselblad einfach zu schwer im Wald ist.

  6. 29/11/2008 um 00:24

    Boah! Eine von schwedischen Stahlarbeitern aus einem einzigen soliden Stahlblock geschmiedete Würfelkamera? Respekt!

  7. 29/11/2008 um 00:34

    Preiset den schwedischen Stahlarbeiter, denn er weiss, was er tut!

  8. 8 hakan42
    29/06/2009 um 09:17

    Futter für Fikki ist gut, aber Futter für die diversen Stromverbraucher, das fehlt… Also ein Pack ( aufgeladene !!! ) Akkus, und ein Pack AA-Bakterien vom Discounter deiner Wahl.


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